Sonderausstellungen im Verleih
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Die Maße der Tafeln sind, wenn nicht anders angegeben, 70 x 100 cm.
Entrissene Heimat – Zwangsaussiedlungen an der DDR-Grenze
In dieser Ausstellung wird über die Zwangsaussiedlungen 1952 und 1961 im Bezirk Magdeburg informiert – Hintergründe dieser Aktionen und Auswirkungen auf die betroffenen Familien. Welche Folgen sind bis heute spürbar? In dieser Ausstellung werden die Geschichten verschiedenen Familien erzählt: aus Oebisfelde, Böckwitz, Beendorf, Badeleben, Wendischbrome und Gehrendorf.
Umfang: 21 Tafeln 100 x 120 cm
Mit Broschüre und
Faltblatt zur Ausstellung
Besonders geeignet für Schulen
HINTERLASSENE
SPUREN I
Fotos von Peter Müller-Schöning, Hannover, 1993
Diese Fotoausstellung lädt zu einem Spaziergang der besonderen Art ein. Sie zeigt Spuren, die die Zeit vor 1945 bis nach 1989 an Gebäuden und Industrieanlagen in Magdeburg hinterlassen hat.
Umfang: 26 Tafeln
HINTERLASSENE
SPUREN II
Fotos von Peter Müller-Schöning, Hannover
Die Ausstellung zeigt einen Teil der Kasernen und Gebäude im Herrenkrug (Magdeburg), nachdem sie von der Westgruppe der Sowjetischen Streitkräfte verlassen worden sind. Sie soll auf das Umfeld jener Menschen aufmerksam machen, die jahrzehntelang abgeschottet neben uns in Deutschland gelebt haben. Die Fotos sollen helfen, Verständnis zu wecken - gegen Verachtung und Haß.
Umfang: 29 Tafeln
DIE GRENZÖFFNUNG
UND IHRE FOLGEN
Fotos von Bettina Akinro, Helmstedt
Gezeigt wird eine fotografische Gegenüberstellung, die Grenze, Wohngebäude, Gutshäuser, ehemalige Schlösser und diverse Details in den neuen Bundesländern nach der Grenzöffnung und einige Jahre später.
Umfang: 28 Tafeln
ALLES IM GRIFF
Eine Ausstellung über die geplanten Internierungs- und Isolierungslager der ehemaligen DDR. In „x+24 Stunden“ sollten geeignete Objekte mit Stacheldraht und Wachtürmen umgeben sein. Fast 86.000 Bürger der ehemaligen DDR waren vom MfS im so genannten Vorbeugekomplex erfasst. Bürger, die wegen ihrer „feindlich-negativen“ Grundhaltung ins Visier der Stasi geraten waren.
GEGEN VERGESSEN
- VERSCHWEIGEN -VERDRÄNGEN
Zeichnungen von Wilhelm Sprick, Holzendorf bei Schwerin
Zu sehen sind Zeichnungen eines Künstlers aus Mecklenburg-Vorpommern, der zwischen 1945 und 1950 selbst Opfer politischer Willkür wurde und unter anderem die Haftanstalten Torgau und Sachsenhausen erlebte.
Umfang: 31
Tafeln
Größe der Tafeln: 30 x 45 cm
Zeichne, was du siehst - Kinderzeichnungen aus
Theresienstadt
Helga Weissovǎ - Zeichnungen eines Kindes aus
Theresienstadt/Terezin
Manchmal, in einer
Zeit,
in der alles hoffnungslos erschien,
fühlte ich mich wie ein Baum,
von dem alle Blätter gefallen sind.
Nur die Zuversicht, die Träume und die Hoffnung
ermöglichten es mir, Bilder der Gegenwart und der Zukunftsträume
zu malen.
Dadurch wurde die
Ungewissheit erträglicher,
wusste ich doch um meine Kraft,
meinen Lebensmut,
wieder neue Hoffnung zu schöpfen.
Gedanken
nach Gesprächen mit Helga W.
Diese Worte geben den Charakter dieser Ausstellung am besten wieder!
Umfang: 62
Tafeln
Größe der Tafeln: 30 x 40 cm
Besonders geeignet für Schulen
TARANTEL
. Satire im Kalten
Krieg
Satirische Zeichnungen und Texte aus der Zeit des Kalten
Krieges
1950 erschien erstmals die Satirezeitschrift „Tarantel“ in Berlin, Zielgruppe war die Bevölkerung der DDR.
Die Zeitschrift wurde von den DDR-Machthabern alsbald verboten und konnte nur noch kostenlos auf mitunter abenteuerliche Weise verteilt werden. Somit wurde der Besitz bzw. die Weitergabe dieser Zeitschrift bald kriminalisiert und hatte für nicht wenige Bürger Verfolgung bzw. Haft durch die DDR-Staatssicherheit zur Folge.
Diese Ausstellung zeigt nun die Deckblätter aller erschienen Ausgaben, einige treffende Karikaturen sowie exemplarisch das Schicksal von vier Betroffenen, die auch durch den Besitz der „Tarantel“ inhaftiert wurden.
Begleitend zu der Ausstellung ist ein Katalog erschienen und eine CD-ROM.
Umfang: 65 Tafeln
Derzeit in Überarbeitung!
Bruchstücke
Bilder aus Berlin, von der Grenze und von den Orten, nachdem die
Mauer weg war!
Die Fotoausstellung wird ergänzt durch Informationen zum schematischen Aufbau der Grenzanlagen, grafische Darstellungen zum Fluchtverhalten und Einzelschicksale von Menschen, die an der Mauer bei Fluchtversuchen zu Tode kamen.
Umfang: 14
Tafeln
Größe der Tafeln: 100 x 120 cm
Besonders geeignet für Schulen
Vergessenes Magdeburg
Fotos von Jutta Rödling
Die Fotos entstanden zwischen 1979 und 1996 in Magdeburg und zeigen Häuser, Straßen und Plätze, die sich bis heute sehr verändert haben – sei es, weil sie saniert wurden oder weil man sie „vergessen“ hat…
Umfang: 24 Tafeln, 1 Eingangstafel
HILLERSLEBEN - DAS
ENDE EINER ARMEE
Fotos von Gerhard Ruden, Magdeburg
Die Fotos dieser Ausstellung zeigen die Hinterlassenschaften der russischen Armee nach ihrem Abzug aus Hillerleben bei Magdeburg. Der Betrachter der Bilder stellt aber bald Parallelen zu anderen Standorten in der ehemaligen DDR fest - Hillersleben war überall!
Umfang: 26 Tafeln
ALLES NUR FILM? Kino und Filmklubs in der DDR
Am Beispiel des Filmklubs Studio-Kino Magdeburg wird mit dieser Ausstellung exemplarisch gezeigt, mit welchem Spagat zwischen Reglementierung und Engagement die Kulturszene im Alltag der DDR zu tun hatte. Der Untertitel der Ausstellung „Zeugnisse für staatlichen Einfluss und was trotzdem möglich war“ beschreibt das Herangehen an das Thema.
Neben allgemeinen Infos zu offizieller Kulturpolitik in den 1970er bis 1980er Jahren der DDR wird über die offizielle Verleih- und Aufführungspraxis im Kinobetrieb in der DDR informiert. Öffentlichkeitsarbeit (offiziell) und die Kreativität der Filmklubs sind ein weiterer Aspekt der Ausstellung.
Umfang: 14
Tafeln
Größe der Tafeln: 100 x 120 cm
ENTLANG DER
DEMARKATIONSLINIE
Ein fotografischer und dokumentarischer Bericht zur
innerdeutschen Grenze von Ralf Gründer
Aufbau und Auswirkungen der innerdeutschen Grenze von der Demarkationslinie der 1950er Jahre bis zum befestigten Mauerverlauf werden hier thematisiert.
Umfang: 16 Tafeln
Größe der Tafeln: 100x120 cm
LAGE[bericht] `89
Die Lageberichte und Stimmungsbilder, die das MfS vom Mai 1989 bis zum Ende des Jahres aus den Betrieben des Bezirkes Magdeburg zusammengetragen hat, sind der Ausgangspunkt dieser Ausstellung. Die angespannte Versorgungslage wurde ebenso thematisiert, wie die Wahlen im Mai 1989 oder der wachsende Widerstand in den Kampfgruppen der Betriebe, bei den Demos im Herbst `89 gegen die Bevölkerung eingesetzt zu werden!
Umfang: 17 Tafeln
Größe der Tafeln: 100x120 cm
VOM „ZETTELFALTEN“
ZUM FREIEN WÄHLEN
Die Volkskammerwahl 1990
Was war eigentlich der Runde Tisch? Und welche Rolle spielte der Runde Tisch auf dem Weg zur ersten freien Wahl? Wer erinnert sich noch an die Wahlplakate? Und wie waren eigentlich die Wahlergebnisse?
Weiterhin wird noch einmal die Wahlpraxis der DDR vorgestellt.
Umfang:
12 Tafeln
Größe der Tafeln: 100x120 cm
20 Schauflächen mit Original-Wahlplakaten